Die Zentralschweiz sagt JA zum Abkommen mit Indonesien: Darum geht's

Das Stimmvolk wird am 7. März 2021 darüber entscheiden, ob das bereits fertig ausgehandelte Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien in Kraft treten soll.


Das Abkommen mit Indonesien stellt ein Meilenstein für die Schweizer Aussenwirtschaft dar. Hohe Zölle werden abgeschafft und beide Partner erhalten einen fairen Zugang zum jeweiligen Markt auf Augenhöhe.


Zudem sind Patente besser geschützt, was für den Innovationsstandort Schweiz ausserordentlich wichtig ist.


Eine Neuheit sind die weitreichenden Nachhaltigkeitsbestimmungen. Zum Beispiel wird nur nachhaltig produziertes und rückverfolgbares Palmöl von den ausgehandelten Zollerleichterungen profitieren.

Marktzugang zu Indonesien

Mit dem Indonesien-Abkommen öffnen wir Schweizer Unternehmen die Tür zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte weltweit. Da weder Unternehmen aus der EU noch aus den USA einen derart privilegierten Markzugang in Indonesien geniessen, sichert das Abkommen wichtige Wettbewerbsvorteile.

Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Diese Partnerschaft bietet Entwicklungschancen für beide Länder. Sie schafft Arbeitsplätze und Wohlstand.

Verbindliche Nachhaltigkeits­bestimmungen

Das Abkommen berücksichtigt Umweltanliegen und legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit, insbesondere im Bereich Palmöl.

Ich sage JA, weil...

Adrian Derungs

Das Abkommen mit Indonesien öffnet unseren Exportunternehmen das Tor zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Welt. Zudem verpflichten sich Indonesien und die Schweiz, weitgehende Umweltstandards einzuhalten. Zu diesem fortschrittlichen Weg sage ich JA.

Adrian Derungs, Direktor Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ

Andrea Gmür

Das Abkommen ist wegweisend in Bezug auf die Nachhaltigkeit und bietet für beide Länder Vorteile. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten wir diese Chance unbedingt nutzen. Deshalb sage ich überzeugt JA.

Andrea Gmür, Ständerätin Die Mitte

Guido Rast

Faire Handelsbeziehungen führen zu mehr Nachhaltigkeit bei beiden Handelspartnern. Deshalb sage ich überzeugt JA zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur.

Guido Rast, Geschäftsleiter Migros Luzern

Prof. Dr. Nicolas Diebold

Die Mitgliedschaft bei der WTO, die Bilateralen und über 30 Freihandelsabkommen sichern unserer Exportwirtschaft den Zugang zu den globalen Absatzmärkten, indem Zölle, Einfuhrkontingente und weitere Handelshemmnisse abgebaut werden. Das Abkommen mit Indonesien setzt zudem neue soziale und ökologische Standards. Es schafft die richtigen Anreize für eine nachhaltige Wirtschaft.

Prof. Dr. Nicolas Diebold, Ordinarius für Wirtschaftsrecht Universität Luzern

Damian Müller

Ich sage Ja zum Wirtschaftsabkommen mit Indonesien, weil ich damit einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Palmölproduktion leiste und erst noch dafür Sorge, dass die Arbeiter besser behandelt werden. Denn Palmöl kann nur noch dann in unser Land importiert werden, wenn es aus nachhaltiger und sozialverträglicher Produktion stammt.

Damian Müller, Ständerat FDP

Andreas Ruch

Offene Märkte wirken sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung aus, das gilt für die Schweiz ebenso wie für Indonesien. Dazu sage ich am 7. März JA.

Andreas Ruch, Metallbauunternehmer, Präsident IHZ

Adrian Steiner

Für eine Exportnation wie die Schweiz sind Freihandelsabkommen aktuell der beste Weg, sich weltweit Marktzugang zu sichern. Darum sage ich am 7. März JA zum Vertrag mit Indonesien.

Adrian Steiner, CEO Thermoplan AG

Petra Gössi

Das Erschliessen neuer Märkte ermöglicht es uns, die Schweiz im Wettbewerb mit anderen Staaten besser zu positionieren.

Petra Gössi, Präsidentin FDP.Die Liberalen

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