Teuer

Heute arbeiten Banken mit dem Geld, das ihnen anvertraut wird. Die Kontoinhaber profitieren von geringeren Gebühren und von Zinsen, die je nach Teuerung mal höher und mal niedriger ausfallen. Künftig wäre diese Art von Konto verboten. Die Bank dürfte das Geld auf den Vollgeld-Konten nicht anrühren. Für Kontoführung und Transaktionen fallen jedoch nach wie vor Kosten an.

 

Höhere Gebühren und keine Zinsen

Dürfen Banken nicht mehr mit dem Geld auf den Lohnkonten arbeiten, wirft es auch keinen Gewinn mehr ab. Zinsen kann man sich als Sparer künftig ans Bein streichen. Dafür fallen höhere Gebühren an, denn die Dienstleistungen müssen die Banken ja trotzdem erbringen. Jeder Einkauf im Supermarkt, der via Karte bezahlt wird und jede Überweisung würden direkt dem Bankkunden verrechnet. Das trifft uns alle.

 

Unser Geld ist heute schon sicher

Die Initianten versprechen mehr Sicherheit. Fakt ist aber, dass Bankguthaben bis 100’000 Franken heute schon speziell geschützt sind. Bei einem Konkurs werden die Sparer also zuerst berücksichtigt. Der durchschnittliche Bankkunde hat von der Initiative darum nur die höheren Kosten.